Sexualisierte Gewalt gegen Mädchen und Frauen ist ein gesellschaftliches Problem.

Sie tritt in vielfältiger Weise und in unterschiedlichsten Formen und verschiedensten Kontexten auf. Sie reduziert sich nicht nur auf strafrechtlich definierte Tatbestände wie Vergewaltigung (in der Ehe), sexuellen Missbrauch in der Kindheit, sexuelle Nötigung und sexuelle Belästigung. Sexualisierte Gewalt beginnt dort, wo Mädchen und Frauen mit der latenten Bedrohung von sexualisierter Gewalt und sexistischen Rollenklischees konfrontiert sind.

Nicht zuletzt aufgrund der gravierenden psychischen, gesundheitlichen und sozialen Folgen stellt sexualisierte Gewalt gegen Frauen und Mädchen ein bedeutendes gesellschaftliches Problem dar. Die Folgeerscheinungen haben Auswirkungen auf familiäre Beziehungsstrukturen, die Erwerbssituation, den biographischen Verlauf von Frauenleben und sie wirken sich auch, je nach Schwere der Gewalt, auf die Folgegenerationen aus. 

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