Wenn Ihnen eine Situation unangenehm ist, dann vertrauen Sie Ihrer Intuition – es stimmt sehr oft.

Wenn Sie durch Worte, Blicke oder Berührungen von Burschen oder Männern bedrängt und belästigt werden, dann ist das nicht Ihre Schuld!

Sie haben jederzeit das Recht NEIN zu sagen. Sie dürfen Ihren Freiraum lautstark verteidigen – „Gehen Sie weg!“ und/oder „Lassen Sie mich in Ruhe!“ mit starkem Blick und fester Stimme gesprochen machen das deutlich.

Wehren Sie sich möglichst frühzeitig! Es nützt nichts darauf zu warten, dass der Belästiger von selbst aufhört, weil Täter austesten, wie weit sie gehen können. Lassen Sie sich nichts gefallen!

Sollte die Bedrohungssituation konkret werden, dann gehen Sie wenn möglich immer in Richtung von Menschen und Licht. Rufen Sie laut um Hilfe. Sprechen Sie andere Personen direkt und laut an: „Sie, mit der/dem blauen Bluse/Hemd, helfen Sie mir!“

Internet und Social Media – hier ist es wichtig persönliche Daten und Fotos zu schützen. Leider meinen es nicht alle Menschen gut im Internet. Deshalb NUR in der Öffentlichkeit treffen. Weitere Informationen zu diesem Themenbereich unter: www.saferinternet.at oder auch in der Kampagne #sicheronline.

Taschenalarm – hierbei wird ein Angreifer durch einen sehr lauten Ton in die Flucht geschlagen.

In Österreich gilt ein Pfefferspray als Waffe und ist deshalb für unter 18-jährige Personen verboten. Ein Pfefferspray darf nur in Notwehrsituationen zum Einsatz kommen. Zu berücksichtigen ist, dass der Umgang geübt werden muss, damit die Handhabung in einer Stresssituation einwandfrei erfolgen kann. Solche Gegenstände
können jedoch gegen die Anwenderin selbst eingesetzt werden. Auch durch unsachgemäße Handhabung – wie benützen des Sprays bei Gegenwind oder in geschlossenen Räumen – kann es zu einer unerwünschten und sehr schmerzhaften Selbstkontamination kommen. Weitere Informationen siehe: HELP.gv.at

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